Aktuelles zur Corona-Krise

Mandanten-Info vom 02.04.2020

  • heute kommen wir erneut mit Informationen auf Sie zu, da sich die Soforthilfe in Form eines Zuschuss über die NBank seit gestern grundlegend geändert hat.

 

 

Sie finden dazu anliegend unser neues Info-Schreiben.

 

Bitte lesen Sie auch unbedingt und die Hinweise und Erläuterungen auf den Seiten der NBank. Die Vorgehensweise und die Kriterien sind dort sehr ausführlich erklärt:

 

http://www.soforthilfe.nbank.de/

 

 

 

Mandanten-Info vom 31.03.2020

  • Zwei neue Richtlinien ändern das bisherige NBank-Zuschuss-Format für niedersächsische Unternehmen und Selbständige. Das Bundesprogramm und das Niedersachsen-Programm werden vereinheitlicht. D.h. die Zuschuss-Anträge bei der NBank werden wieder überarbeitet. Da in den vergangenen Tagen bereits tausende Anträge eingegangen und bearbeitet worden sind,sollen alle bisherigen Antragstellerinnen und Antragstellern die Möglichkeit eröffnet bekommen, ihren Antrag auf die neuen Richtlinien umzustellen, da diese im Regelfall besser dotiert sind.

 

Die NBank soll dazu in den nächsten Tagen alle Betroffenen anschreiben und ihnen diese Möglichkeit eröffnen, ergänzend zu der schon erhaltenen Förderung des Landes eine weitere Unterstützung zu erhalten.

 

Persönliche oder betrieblicher Rücklagen sind ausdrücklich nicht schädlich für die Antragsberechtigung.

 

Wir empfehlen unseren Mandanten, erst einmal auf die Stellung eines Zuschuss-Antrags über die NBank zu verzichten, bis der neue Antrag für das neue einheitliche Zuschuss-Programm gestellt werden kann.

Details zu den Neu-Regelungen werden wir zeitnah in einem Mandanten-Info-Schreiben zusammenfassen.

 

 

 

Mandanten-Info vom 30.03.2020

  • Nachdem Niedersachsen zunächst die Herabsetzung der USt-Sondervorauszahlung auf Antrag nur in dem Verhältnis, in dem die voraussichtlichen Umsätze 2020 hinter denen aus 2019 zurückbleiben werden, ermöglichen wollte (vgl. unsere Meldung vom 24.3.2020), wird sich nun dem Vorgehen in anderen Bundesländern angeschlossen und auf Antrag eine Herabsetzung ohne Verhältnisrechnung zu den Vorjahresumsätzen ermöglicht, wie das Finanzministerium auf seiner Homepage wie folgt mitteilt:

 

„In Anbetracht der aktuellen Lage ist es möglich, die Sondervorauszahlung zur Umsatzsteuer für das Jahr 2020 auf Antrag im Einzelfall herabzusetzen, sofern der Unternehmer unmittelbar und nicht unerheblich von der aktuellen Corona-Krise betroffen ist. Der einfachste und schnellste Weg der Antragstellung zur Herabsetzung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung 2020 besteht in der Übermittlung einer berichtigten Anmeldung über ELSTER mit dem Vordruck: Anmeldung der Sondervorauszahlung „USt 1 H". Ein sich ergebender Erstattungsanspruch wird nach einer - ggf. vorzunehmenden Aufrechnung mit Ansprüchen aus dem Steuerschuldverhältnis -ausgezahlt. Die Übermittlung einer berichtigten Anmeldung hat keine Auswirkung auf eine gewährte Dauerfristverlängerung, diese bleibt unverändert bestehen."

 

Auch Präsident Christian Böke hat sich für diese einfach umsetzbare und unbürokratische Maßnahme stark gemacht und begrüßt es außerordentlich, dass sich Niedersachsen diesbezüglich dem Vorgehen in anderen Bundesländern angeschlossen hat.

 

Niedersächsisches Finanzministerium, Antworten auf häufig gestellte steuerliche Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit dem Corona-Virus »

 

 

 

 

Mandanten-Info vom 25.03.2020

  • Gestern Abend wurde bekannt gegeben, dass alle Arbeitgeber, die sich aufgrund der Corona-Krise in einer finanziellen Notlage befinden, auf Antrag für März bis Mai 2020 keine Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Arbeitslosen-, Renten- und Pflegeversicherung) für ihre Mitarbeiter abführen müssen. Die zinslosen Stundungen werden zunächst bis Juni gewährt.

 

Das heißt konkret: Die Beiträge März, April und Mai sind dann erst im Juni fällig. Es handelt sich dabei also um einen dreimonatigen zinslosen Kredit zur übergangsweisen Wahrung der Liquidität in der Krise .

 

Da die Beiträge normalerweise zum 27.3. fällig werden, sollten wir so schnell wie möglich Rücksprache halten, wenn die Stundungsmöglichkeit in Anspruch genommen werden soll. Dafür müssen die Anträge dann umgehend gestellt werden.

 

Hier die Informationen des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV):

 

https://www.gkv-spitzenverband.de/gkv_spitzenverband/presse/agenturmeldung?id=gkv-agenturmeldungen-8151

 

 

 

 

Mandanten-Info vom 23.03.2020

  • Aufgrund der großen Anzahl von Rückfragen, möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über den leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld (KUG) geben. Wichtig: Laut aktueller Mitteilung der Bundesregierung sollen die Neuregelungen rückwirkend ab 1.3.2020 gelten.

 

 

Voraussetzungen

  • Soweit ein Unternehmen aufgrund der aktuellen Lage einen Arbeitsrückgang zu verkraften hat, von dem mehr als 10% der Belegschaft (bisher 30%) betroffen sind, kann KUG beantragt werden.
  • Die Höhe des KUG beträgt 60% (67% mit Kind) der Nettoentgeltdifferenz
  • Der Arbeitgeber berechnet und verauslagt das KUG
  • Einen Anspruch auf KUG haben nunmehr auch sog. Leiharbeitnehmer
  • Die Sozialversicherungsbeiträge werden voll erstattet
  • Bei Arbeitszeitkonten ist es nicht mehr erforderlich, Plusstunden abzubauen
  • Der Arbeitgeber muss mit dem Betriebsrat oder allen Arbeitnehmern individuell Kurarbeit vereinbaren. Diese Vereinbarung ist dem Antrag auf KUG beizufügen

 

Nettoentgeltdifferenz

Das Kurzarbeitergeld soll einen Teil des Nettolohnausfalls des Arbeitnehmers ersetzen. Dieser Nettolohnausfall wird als Nettolohndifferenz berechnet.
Dabei handelt es sich vereinfacht gesagt um den Netto-Unterschiedsbetrag zwischen dem Entgelt, das der Arbeitnehmer ohne den Arbeitsausfall erzielt hätte,
dem sog. "Sollentgelt", und dem Entgelt, das der Arbeitnehmer tatsächlich erzielt hat, dem sog. "Istentgelt".

 

 

 Antragsverfahren                 

 

 

 

 

Mandanten-Info vom 19.03.2020

 

 

 

 

 

 Mandanten-Info vom 19.03.2020

  • Soeben hat die NBank neue Informationen herausgegeben. Ab Mitte nächster Woche sollen kleine und mittlere Unternehmen Anträge auf EUR 20.000 Zuschuss und Kredite bis zu EUR 50.000 beantragen können. Bitte unbedingt den Text in dem nachfolgenden Link lesen und sich unter der angegebenen Email-Adresse registrieren lassen und die entsprechenden Fragebogen (siehe Anlage) ausfüllen und mit zur NBank schicken. Dies ist notwendig, damit die NBank Ihren Antrag schnell nach Freischaltung der Hilfen bearbeiten kann.

     

     

    https://www.nbank.de/Blickpunkt/Covid-19-%E2%80%93-Beratung-f%C3%BCr-unsere-Kunden.jsp

 

 

 

 


Mandanten-Info vom 16.03.2020

 

  • Das Bundesfinanzministerium und das Bundeswirtschaftsministerium haben am Freitag, dem 13. März ein Maßnahmenpaket für Unternehmen beschlossen. Dieses „Schutzschild“ setzt sich im Wesentlichen aus drei Komponenten zusammen:

 

 

 

Erleichterung bei der Kurzarbeit. 

 

Gibt es nicht mehr genug Arbeit für Ihre Angestellten, können Sie nun einfacher Kurzarbeitergeld beantragen. Bislang ging das nur, wenn ein Drittel Ihrer  Mitarbeiter nicht mehr ausgelastet war. Nun reichen bereits 10 % für den staatlichen Zuschuss. Zudem erfolgt die vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit. Auch für Leiharbeiter ist der Zugang zum Kurzarbeitergeld nun möglich.

 

Zum Online-Antrag geht es hier:

 

https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-bei-entgeltausfal

 

Erleichterungen bei Steuerzahlungen. 

 

Es werden die Möglichkeiten zur Stundung von Steuerzahlungen, zur Senkung von Vorauszahlungen und im Bereich der Vollstreckung verbessert. Das ist gerade für Freiberufler und kleine Unternehmen sehr wichtig, die sich hierfür mit ihrem Finanzamt in Verbindung setzen sollten. Insgesamt wird Unternehmen die Möglichkeit von Steuerstundungen in Milliardenhöhe gewährt. Die hierfür erforderliche Abstimmung mit den Ländern darüber hat das Bundesministerium der Finanzen eingeleitet. Auch wird bis zum 31. Dezember 2020 auf Vollstreckungsmaßnahmen verzichtet.

 

 

Hilfspaket in Milliardenhöhe. 

 

Im Zentrum dieses Pakets steht eine Stärkung der KfW-Bank und der Landesförderinstitute. Diese sollen Unternehmen, insbesondere auch kleine und mittlerer Unternehmen, mit zusätzlichen Förderungen unter die Arme greifen. Aktuell stehen Unternehmen bereits verschiedene Fördermaßnahmen zur Verfügung. Diese wurden jedoch nicht extra für die Corona-Krise geschaffen. Die KfW vergibt zum Beispiel Kredite zu besonderen Konditionen und sichert aktuell die Liquidität von Unternehmen mit Engpässen. Ebenso können auch Landesförderinstitute zum Beispiel Bürgschaften übernehmen. Am besten können Sie sich über die verschiedenen KfW-Corona-Hilfen auf der nachfolgenden Website informieren:

 

 

 

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

 

 

 

Für betroffene Unternehmen und Unternehmer/-innen  hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aktuell eine Hotline eingerichtet, unter der es Infos über die verschiedenen Möglichkeiten gibt: 030/18615-1515, Mo-Fr., 9-17 Uhr.